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konzept

Der Chor sang wirklich in Kammerchor-besetzung und präsentierte sich als perfekt zusammen gestelltes Puzzle wunderschöner Stimmen, tadellos in der Intonation. Man konnte es sich ungestraft leisten, die Soli aus dem Chor heraus zu besetzen. ... Tonschönheit und Präzision ließen während der gesamten Aufführung weder beim Deutschen Kammerchor noch beim Orchester zu wünschen übrig. Sicher umschiffte man sämtliche Klippen und hatte auf wunderbare Weise weder mit dem doppelchörigen „Osanna“ noch mit dem prachtvollen „Sanctus“ Mühe.
Dresdner Neueste Nachrichten , 24.4.2007
(Bach "h-Moll-Messe", Frauenkirche Dresden, la stagione Frankfurt, Ltg. Michael Schneider)

 

 

Zuletzt grundieren die makellosen Stimmen des Deutschen Kammerchores vorsichtig den möglichen Hintergrund für wachsende Aussöhnung: "Friede auf Erden" ist Schönbergs kontraststarkes, zwischen schmerzlicher Fürbitte und Zuversicht aufgspanntes Opus 13.
Fürther Nachrichten , 31.1.2007
("Friede auf Erden", St. Michael Fürth)

"Laß deinen Geist uns Freud und Wonne bringen", heißt es in Psalm 50 und 51. Dem Deutschen Kammerchor gelang das nun im Frankfurter Kaiserdom gleich in mehrerer Hinsicht: 16 engagierte Profisänger legten ihre Solistenallüren ab, um vollmundig im Gleichklang zu harmonisieren, flexibel genug, jederzeit wieder in die Solistenrolle zu schlüpfen, zu der Dirigent Christoph Siebert sie zwischendurch ermunterte. Wendig in der dynamischen Gestaltung, variabel im Ausdruck präsentierten sich die Sänger. ... Freud und Wonne kam zudem auf durch die intelligente Programmwahl unter dem versöhnlichen Aspekt, in den Psalmenvertonungen verschiedener Komponisten einen musikalischen Bogen zu spannen zwischen christlicher und jüdischer Religion. ... "Erquick uns bald durch deine Hülfe wieder!" heißt es in Psalm 50 und 51. Dem Deutschen Kammerchor sei dies zu wünschen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.5.2006

Manchmal wird man glücklicherweise Zeuge einer musikalischen Sternstunde. ...
Bemerkenswert ist der homogene Chorklang, in dem sich die Solisten vereinen in den vier-, fünf- und achtstimmigen Motetten. Klangschönheit gepaart mit Ausdrucksstärke zeichnet den Chor aus. Das Rüstzeug hierfür, das alle 16 verinnerlicht haben, ist feinfühlige Musikalität.
Main-Post, 15.5.2006

 

...Mit Stimmkraft, Tonkultur und nuancierter Deklamation meisterte der DKC auch die aufgepeitschte Verkündigung der Menschenbrüderlichkeit, wobei der bange Unterton bei der Frage "Ihr stürzt nieder, Millionen" den Taumel bremste"...,
Weser-Kurier, 8.9.2005
(Beethoven, 9. Sinfonie mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen)

Auch die identische Sängerbesetzung der Kantate und Holligers "Dunkle Spiegel" schlägt den Bogen über beide Konzerthälften. ... Und weil auch die hervorragenden Solisten des Deutschen Kammerchores Gundula Anders, Carmen Schüller, Truike van der Poel, Jürgen Ochs und Ekkehard Abele sowohl im Choral "Komm, o Tod, du Schlafes Bruder" als auch in Holligers Irrgarten den richtigen Weg finden, ist am Schluss das Eis beim Publikum längst gebrochen.
Leipziger Volkszeitung, 9.5.2005
(mit der Deutschen Kammerphilharmonie im Gewandhaus Leipzig)

Die Deutsche Kammerphilharmonie ging im 4. Abo-Konzert unter dem Motto "Eisblumen im Mai" das damit verbundene Wagnis ein, bewältigte es nicht nur überzeugend, sondern zog die willigen Hörer hinein in die geistigen Gefilde. Das ist nicht zuletzt auch den Gästen mit Heinz Holliger an der Spitze zu danken, denn kaum ein anderer Dirigent könnte seine "Dunkle Spiegel" so erhellen, wie der Komponist selbst. ... Gegenüber den vorangegangenen "Eisblumen" ... bürdet der "Dunkle Spiegel" ungemein schwierige Interpretationen auf. Doch das Vokalquintett des Deutschen Kammerchores bot mit Hilfe stets benutzter Stimmgabeln ein wie dem Irdischen enthobenes, aus gespaltenen und Obertönen zusammenfließendes, in das der neue Stern am deutschen Baritonhimmel, Christian Gerhaher, mit männlicher Empfindungskraft den Kontrast irdischen Leidens einbrachte.
Bremer Nachrichten, 7.5.2005
(in der „Glocke“ in Bremen)

 

...Was die Darbietung auf internationales Festivalniveau hievt, ist der grandiose Deutsche Kammerchor. Wo hört man sonst Frauenstimmen, die im Chor der Jungfrauen kristallklar Morgenblüten aufblühen lassen und im nächsten Moment als tobende Heiden den vermeintlichen Verräter furienartig mit den spitzen Konsonantenpfeilen ihrer nahezu makellosen englischen Aussprache spicken? Wo Männer, die so engagiert singen und eine solch spielerische Freude an Koloraturen entwickeln? 2001 von 16 Berufssägern gegründet, kann es sich dieses Ensemble bereits jetzt getrost im europäischen Chorolymp bequem machen. ...“
Leipziger Volkszeitung, 12.6.2005
(Händel: „Athalia“ mit La Stagione Frankfurt unter Michael Schneider bei den Händel-Festspielen in Halle)

Ein wunderbares Weihnachtsgeschenk war das Debüt des Deutschen Kammerchors in der Philharmonie. ... Wie sie nun komplexe Chorsätze des 17. und 18. Jahrhunderts sangen, sicher, klangvoll, lebendig, das begeisterte. Das Deutsche Magnificat ... hört man selten derart klar, lebendig und fließend wie hier ... als sei nichts leichter, als dieses doppelchörige Meisterstück ohne Leitung vorzutragen. ...
Das enorme künstlerische Einverständnis aller Beteiligten spiegelte schließlich auch die Zugabe, ein Meisterchor aus Bachs Weihnachtsoratorium.
Kölner Stadt-Anzeiger, 30.12.2003

... der Deutsche Kammerchor intonierte das „Deutsche Magnificat“ von Heinrich Schütz, begleitet nun von der Continuo-Gruppe. Die Solisten diese 16-stimmigen Profi-Ensembles schafften homogenste Doppelchörigkeit satt, aber leicht im Klang. Da konnte auch Bachs Kantate BWV 36 ‚„Schwingt freudig euch empor“ nur gelingen. Die Chorsolisten übernahmen mühelos die anspruchsvollsten Arien. ...
Kölner Rundschau, 29.12. 2003
(Deutscher Kammerchor und Deutsche Kammerphilharmonie mit Konzertmeister Daniel Sepec in der Kölner Philharmonie)

... Sowohl die Kammerphilharmonie als auch der zwei Jahre junge Deutsche Kammerchor verwalten sich ganz demokratisch selbst. Und genauso schienen sie in diesem Konzert mit einer Stimme zu sprechen. Somit war nicht nur die nahezu perfekte musikalische Darbietung ein Fest, sondern auch der erkennbar hohe Grad an Verständigung und gemeinsamen Strebens innerhalb der Ensemble.
Weser Kurier, 23.12.2003
(Deutscher Kammerchor und Deutsche Kammerphilharmonie mit Konzertmeister Daniel Sepec in Unser Lieben Frauen, Bremen)

 

„Der Deutsche Kammerchor rechtfertigt den raschen Aufstieg innerhalb von zwei Jahren mit Klangschönheit selbst in den skandierten Passagen und in rhythmischer Verve."
Weser-Kurier, 20.3.2003
(L.Bernstein: “Mass“ mit den Bremer Symphonikern unter Wayne Marshall in der „Glocke“ in Bremen)

Mit Bravour und viel Witz irrt das Frankfurter Ensemble Modern durch alle Stile und Epochen und findet im Deutschen Kammerchor vokal hervorragende Partner.
Kurier, 27.1.2003
(Heiner Goebbels: „Landschaft mit entfernten Verwandten“  mit David Bennent (Schauspieler), Georg Nigl (Bariton), Ensemble Modern  Leitung: Franck Ollu im Festspielhaus St. Pölten)

Für die Musiker des Ensemble Modern (der Deutsche Kammerchor steht ihnen in nichts nach) geriet die deutsche Erstaufführung zum Triumph.
Tagesspiegel, 9.2.2003

(„Landschaft mit entfernten Verwandten“ im Haus der Berliner Festspiele 2003)

 

Mit dem neu gegründeten ... Deutschen Kammerchor stand Harding ein Vokalensemble von außerordentlicher Homogenität und Flexibilität zur Seite. Zwischen einem Pianissimo in feinster Abstufung und der Suggerierung größtmöglicher Klangfülle gibt es anscheinend nichts, was diese professionellen 21 Sänger nicht auszudrücken vermögen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.5.2002

Vor allem aber Leichtigkeit, Flüssigkeit, Differenzierung, Transparenz des Vortrags. Keine dröhnenden Chortableaus. Das Sangeskollektiv ... : dynamisch aufgefächert und markant interpunktiert zumal das Halleluja, sparsam, aber souverän gesetzte Forte-Finalwirkung im Amen. Unheimlich virtuos in atemberaubenden Tempi das koloraturenreiche „Lasset uns zerreißen ihre Bande.
Frankfurter Rundschau, 16.5.2002

Die deutsche Chorlandschaft ist um ein hervorragendes Ensemble reicher geworden. ... Die großen Ovationen, die das Publikum den Aufführenden im Großen Saale der Alten Oper am Ende von Händels Oratorium „Messiah" bereitete, konnten auch als ein anfeuerndes „Weiter so" an die Chormitglieder verstanden werden.
Wiesbadener Kurier, 16.5.2002
(Händel: “Messiah“ in der „Alten Oper“ in Frankfurt)

   
   
   
   
   


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