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Der Deutsche Kammerchor vermochte es in der Vergangenheit fraglos, neben seinem Publikum auch die Kritik zu begeistern. Die Besprechungen seiner Konzerte – a cappella sowie oratorisch – bescheinig(t)en dem Ensemble, dass es seinem Anspruch Vokalliteratur aller Stile und Epochen auf höchstem Niveau zu musizieren kompromisslos, begeistert und begeisternd folgt:

"Traumhaft kultiviert präsentierte sich der Deutsche Kammerchor", schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung 2008 über Haydns "Schöpfung" in der Alten Oper und staunte zwei Jahre zuvor anlässlich eines Psalmenkonzerts im Dom zu Frankfurt mit Werken vonBrahms, Kirnberger, Lewandowsky, Mendelssohn, Rheinberger und Schubert: "16 engagierte Profisänger legten ihre Solistenallüren ab, um vollmundig im Gleichklang zu harmonisieren, flexibel genug, jederzeit wieder in die Solistenrolle zu schlüpfen." Bereits 2002 erlebte das Blatt in Händels "The Messiah" ein "Vokalensemble von außerordentlicher Homogenität und Flexibilität" und 2005 lobt die Leipziger Volkszeitung bei Händels "Athalia":"was die Darbietung auf internationales Festivalniveau hievt, ist der grandiose Deutsche Kammerchor."  
  In der Heidelberger Jesuitenkirche sang der Deutsche Kammerchor 2012 Werke von Palestrina und Monteverdi und ließ die Kritik im Mannheimer Morgen von der "Fülle des Wohllauts" schwärmen: "Hier bewies [der Chor] seine hohe Kompetenz im Renaissance-Fach, bei koloraturenreichen Melismen und affektgeladenen Ton-Repetitionen, in fabelhafter Homogenität und Flexibilität, die lateinischen Verse in italienischer Aussprache makellos artikulierend."
2013 war der laut Konzertkritik „vorzüglich einstudierte“ Deutsche Kammerchor mit Poulencs „Quatre motets pour un temps de pénitence“ im Berliner Konzerthaus zu Gast. Dirigent Marcus Creed, heißt es weiter, „konnte sich im aktuellen Fall auf fast schon ‚klinisch sauber' singende Solistinnen sowie Solisten […] einstellen [und] verlassen.“  


"In diesem Profichor sind ausgezeichnete Solisten vereint, die zu einer schön strahlenden, ausnehmend homogenen Klangeinheit verschmolzen", schrieb die Speyerer Rundschau 2010 über ein Konzert im Dom zu Speyer und lobte bei der Umsetzung von Monteverdis Marienvesper die "große klangliche Frische und geschmackvolle, schlanke Klangdurchzeichnung" sowie die "starke, rhythmische Beweglichkeit und Vitalität". Weiter heißt es dort: "Einen schlanken, klar fokussierten Klang erreichte der Kammerchor und die Gesangssolisten aus dessen Reihen brachten mit elastischer Rhythmik und feinen Beschleunigungen große Lebendigkeit mit hinein. […] An madrigalesker Farbigkeit und entsprechend flammend geformter Intensität ließen diese vokalen Concerti nichts zu wünschen übrig, ebenso wenig an suggestiv ausgemalter Mystik. Prächtig aufgewölbte Leuchtkraft in den achtstimmigen Chorpartien hörte man neben virtuoser Kontrapunktik und ruhig flutender Homophonie."
Ebenfalls im Speyerer Dom musizierte der Deutsche Kammerchor mit dem Barockorchester "L'arpa festante München" 2011 unter der Leitung von Markus Mel-chiori Bachs h-moll-Messe und ließ den faszinierten Rezensenten des Mannheimer Morgens einen "prägnant akzentuierenden Chor" sowie die "äußerst differenzierter Tempogestaltung und detaillierten dynamischen Prozessen" bewundern: "Ein beseeltes Singen, das dem hohen Rang dieses Werkes mit Demut begegnete und ihn mit großer Könnerschaft würdigte. Von den Seufzerfiguren im ,Kyrie? bis zum himmelwärts strebenden Schlusschor ,Dona nobis pacem? […] war diese Bach-Messe ein rundum beglückendes Erlebnis." Auch die Speyerer Rundschau zeigte sich von diesem Konzert beeindruckt: "Das war eine Interpretation, die weder prunkte noch protzte, sondern still und unaufdringlich große innere Schönheit gewann." Für den Kritiker lag dies vor allem daran, "dass keine eitlen Gesangssolisten auftraten, sondern Sänger aus den Reihen des Profi-Chors, die dem Geist des Werkes dienten." Besondere Erwähnung fand hier "der schlanke und wunderbar geschmeidige Klang" des Chores, dessen Gesang "von einer tiefen Spiritualität" durchdrungen erlebt wurde: "Reiche dynamische Schattierungen erfüllten dieses Singen. Ein offener und heller Klang war dabei dominant."  
  Auch Haydns "Schöpfung", 2008 gemeinsam mit dem HR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Heinz Holliger in der Alten Oper Frankfurt aufgeführt, fand das Lob des Kritik der Frankfurter Neuen Presse: "Beide elastisch reagierenden Ensembles fanden zu einem eindrucksvollen und hervorragend ausbalancierten Zusammenspiel. […] Die geschilderten Ereignisse gewannen so eine erstaunliche Lebendigkeit, die auch die Gefühlskräfte mobilisierten, mit schönem Ernst und einer sympathischen Art ,aufgeklärter? Ehrfurcht – vor der Schöpfung wie vor dem Werk." Für den Rezensenten "wurde die Aufführung […] der Haydn'schen Präzision wie dem Reichtum dieser Musik und ihrer ungetrübten Vitalität gerecht". Die Frankfurter Rundschau schrieb von einem "Referenzcharakter, wie er einem biblischen Schöpfungsbericht auch zusteht" und hob bei der Beurteilung des Deutschen Kammerchors die Qualität des "höchst professionellen Ensembles" hervor.
Die von Thomas Fey dirigierte Aufführung von Mendelssohns Lobgesang-Sinfonie, die der Deutsche Kammerchor 2009 gemeinsam mit den Heidelberger Sinfonikern in der dortigen Stadthalle aufführte, veranlasste den Rezensenten der Rhein-Neckar-Zeitung zu folgenden Worten: "Prägnant konturiert in der Linienführung, stark engagiert und impulsreich sang der Deutsche Kammerchor, eine vorzügliche Vereinigung aus Profisängern. In schlank gehaltener und kräftiger Hymnik sang der Chor, brachte stärkste Strahlkraft und große Sonorität in die Aufführung." Besonders betont wurde hier auch die "große dynamische Bandbreite […] vom berückenden Pianissimo bis zum volumenreichen Fortissimo. Das gewann genügend gespannte Klangmacht und Eindringlichkeit, um das Religiöse nicht in gottgefälliger Wohligkeit zerfließen zu lassen, sondern dies mit erregender Dramatik und Überschwänglichkeit zu füllen".

 



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